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Clouds on the Rax - Upper Styria

Habsburger hut on the Raxalpe - Lower Austria

Berchtesgaden national parc in Germany (not so far from the austrian border...)

Hochschwab above the fog - Upper Styria

Chamois on the Raxalpe - Upper Styria

Raxalpe eastern ridge - Lower Austria

Paths are well marked...

Forests and pastures in Upper Styria

 

  Haüfig gestellte Fragen
Über mich
Ein Bergwanderführer, was ist das?
Wie wird man Bergwanderführer?
3 gute Gründe sich einen Bergwanderführer zum Partner zu nehmen 
Ausrüstungsliste für eine Ganztagswanderung
Ausrüstung für eine Ganztagsschneeschuhwanderung
Ausrüstungsliste für eine mehrtägige Hüttenwanderung
 

Über mich

Yannick LAFFRAT, 35 Jahre alt, staatlich geprüfter Bergwanderführer seit 2007.
Mitglied im steirischen Berg – und Schiführerverband.
Ich habe 4 Jahre in Deutschland, 1 Jahr in Neu Kaledonien (Melanesien) und Dschibuti gewohnt. Ich lebe und arbeite seit 1998 in Österreich.
Ich spreche deutsch, französisch und englisch fließend.
8 Monate und 8500 km auf dem Fahrrad durch Asien. Mehr Infos auf
http://patlaff.chez-alice.fr/

Your guide!


Ein Bergwanderführer, was ist das? Als Bergwanderführer besitzt man ein staatliches Bergsteigerdiplom und hat sich eine entsprechende Ausbildung, sowohl auf fachlichem (Sicherheit, erste Hilfe, und - vor allem - der Organisation von Rettungsdiensten) als auch auf pädagogischen Gebiet (Erkundung und gute Kenntnis der Gebirgsregionen) angeeignet.

Das heißt, man ist sportlicher Pädagoge und somit in der Lage, jedem Publikum die Gebirgswelt näher zu bringen und es vor Ort zu führen; ausgenommen sind Felsen- und Gletscherregionen.

 

Logo of the french hiking and trekking guides


Wie wird man Bergwanderführer? Hierfür muss man die Gebirgswelt sehr genau kennen und auch körperlich entsprechende Fähigkeiten mitbringen. Dialog- und Kommunikationsfähigkeit sind hier ebenso essenziell, wie die Fähigkeit sich persönlich zurückzunehmen.

In Frankreich wird die berufliche Ausübung mit der Verleihung

 eines staatlichen Bergsteiger-Diploms und des „Bergwanderführer“-Titels abgesegnet.
Um bei der Aufnahmeprüfung überhaupt antreten zu können, muss der Kandidat belegen, dass er/sie bereits eine entsprechende Mindesterfahrung bezüglich „Leben in den Bergen“ hinter sich hat und hierfür eine Liste mit bereits absolvierten Bergwanderungen vorlegen (inklusive einer 4-tägigen Expedition und 8 Wanderungen im Winter mit Schneeschuhen).

Die Aufnahmeprüfung setzt sich (unter anderem) aus 4 Auswahlprüfungen zusammen:
• eine Wanderung mit Zeitlimit bei der eine 10 Kg schwere Rücksack mitzutragen ist (8 Kg für die Frauen)
• einer Hinderniss Parcours (um zu zeigen, dass man auf verschiedengestaltigem Gelände gut vorankommt) 
• einer Orientierungslauf mit Zeitlimit
• einer Gespräch mit der Jury

Ungefähr 15 % der Kandidaten schaffen die Aufnahmeprüfung

Die Ausbildung dauert mindestens 18 Monate und beinhaltet:
• 3 Wochen theoretische und praktische Ausbildung bezüglich Bergwanderungen (erste Hilfe, Sicherheit, Seilkunde, Physiologie, Pädagogik, Fauna, Flora, Geologie, Wetterkunde, Orientierung, Buchhaltung, Rechtsfragen, etc.); am Ende steht eine praktische, eine mündliche und eine schriftliche Prüfung.
• 1 Praktikum im Sommer (mindestens 20 Wanderungen) im Beisein eines Profis.
• 2 Wochen theoretische und praktische Ausbildung bezüglich Winterwanderung mit Schneeschuhen (erste Hilfe, Sicherheit, Seilkunde, Suchgänge nach Lawinenabgängen, der Bau von Schutzbehausungen, Fauna und winterliche Umgebung, Orientierung/Navigation, etc.)

Die Abschlußprüfung beinhaltet:
• eine mündliche Disputation über die wissenschaftliche Arbeit und einen Bericht über die während der Ausbildung erworbene Praxis.
• eine Prüfung über das Thema „Sicherheit“
• eine pädagogische Prüfung vor Ort

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3 gute Gründe mit einem Bergwanderführer zu wandern Der Bergwanderführer bringt die nötige Qualifikation mit, um Wanderungen, sowohl auf als auch abseits der vorgegebenen Wanderwege zu betreuen; egal bis in welche Höhen.
Einziges Limit: er darf nicht bis auf die Gletscher oder Felswände vordringen.
Für winterliche Bedingungen ist er berechtigt, Gruppen mit Schneeschuhen im mittleren Gebirgsgelände zu führen.

Sicherheit: die Sicherheit der Gruppe ist oberstes Gebot. Er ist verpflichtet, diese zu gewährleisten, indem er Routen auswählt, welche den körperlichen Gegebenheiten und den Erwartungen der Kunden entsprechen. 
Seine Kenntnisse bezüglich Orientierung, Meteorologie, Niveauunterschiede und erste Hilfe und der Organisation von Hilfsleistungen erlauben es ihm sich an alle denkbaren Situationen anzupassen.

Vergnügen und Entdeckung: er betreut diese Aktivitäten indem er seine Kenntnisse bezüglich der Bergwelt mit anderen teilt: seine Aufgabe besteht auch darin, Ihnen die Gebirgsmassive und die Reichtümer des Natur- (Fauna, Flora, Geologie, etc.) wie auch des Menschenerbes bzw. die Vielgestaltigkeit der Landschaften näher zu bringen.
Bei Wanderungen können sämtliche allgemeinen Themen im Zusammenhang mit der Gebirgswelt angesprochen werden, man kann diese auf der/dem Site besuchen und direkt in der Natur beobachten.

Organisation & Logistik: Sie haben wenig Zeit und wollen sich Planung, Organisation und Durchführung von einem Fachmann abnehmen lassen. 

Wanderungen mit einem Bergwanderführer bedeuten nicht nur, dass sämtliche Fragen bezüglich Sicherheit und Logistik „abgehandelt“ werden (Auswahl der Strecke, Einteilen von Zeit und Kraft), es heißt auch und vor allem, dass man mit einem Gesprächspartner auf einer Wellenlänge liegt, welcher mit Ihnen gemeinsam einen Blick auf die Berge und, in diesem Zusammenhang, den großen Problembereich „Umwelt“ wirft.

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Ausrüstungsliste für eine Ganztagswanderung
Tages-Rücksack (30-40 Liter)
□ Berg- oder Wanderschuhe, Wasser abweisend (keine Laufschuhe!)
□ Funktionelle Kleidung nach dem Schichtprinzip: atmungsaktiv, schnell trocknend, wärmend (=Fleece Jacke)
□ Überkleidung für Schlechtwetter: Regenjacke
□ Kopfbedeckung
□ Sonnenbrille 
□ Sonnencreme 
□ Ersatz T-shirt
Persönliche Medikationen
□ Proviant und Getränke
□ Wanderstöcke (verstellbare Teleskopstöcke mit kleinen Tellern) 

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Ausrüstungsliste für eine Ganztagsschneeschuhwanderung
Ersuchen Sie das Gepäck so klein und leicht wie möglich zu halten!

Bekleidung und Ausrüstung
□ Mütze
□ Handschuhe
□ Ersatz T-shirt
□ Warmer Pullover/Fleece Jacke
□ Trekking Hose
□ Wasserdichte oder wasserabweisende, atmungsaktive Regenbekleidung (= Gore-Tex Jacke)
□ Überhose (wind- und wasserdicht)
□ Wandersocken
□ Stabile, wasserdichte Wanderschuhe mit guter Profilsohle
□ Gamaschen
□ Schneeschuhe
□ Wanderstöcke

Im Rücksack
□ Trekkingrücksack (30 bis 50 Liter) mit Rucksackhülle. Empfehlung für das Rucksackgewicht: max. 10 kg. Tipp: Rücksack mit einem großen Müllbeutel auskleiden - schützt den Inhalt vor Nässe
□ Gletscherbrille bzw. gute Sonnenbrille
□ Trinkflasche (ca. 1,5 Liter)
□ Taschenlampe (idealerweise Stirnlampe)
□ Sonnenschutz/Lippenschutz (ausreichend und hoher Schutzfaktor!)
□ Tourenverpflegung (Trockenfrüchte, Nüsse, Müsliriegel, etc.)
□ Medikamente für Ihren individuellen Bedarf
□ Persönliche Dokumente, Alpenverein Mitgliedskarte
□ Bargeld
□ Plastikbeutel (für die Wäsche und die Abfälle)

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Ausrüstungsliste für eine mehrtägige Hüttenwanderung

Ersuchen Sie das Gepäck so klein und leicht (Rücksack < 8 - 10 kg) wie möglich zu halten!

Bekleidung
Das Wetter in den Berge ist kaum vorhersagbar. Wie überall im Gebirge sind Schwankungen und Wetterstürze möglich. Daher sollten Sie sowohl für sonnige, heiße Tage als auch für kaltes Regenwetter bis hin zu Schneefällen ausgerüstet sein.
□ Kopfbedeckung (Baseball-Kappe/Hut als Sonnenschutz)
□ Mütze
□ Handschuhe (dick und dünn)
□ T-shirts 
□ Warmer Pullover/Fleece Jacke
□ 1 oder 2 Trekkinghosen 
□ Wasserdichte oder wasserabweisende, atmungsaktive Regenbekleidung (= Gore-Tex Jacke) 
□ Überhose (wind- und wasserdicht)
□ Reserve Unterwäsche
□ Wandersocken 
□ Stabile, wasserdichte Wanderschuhe mit guter Profilsohle

S
onstige Ausrüstung
□ Trekkingrücksack (50 bis 70 Liter) mit Rucksackhülle. Empfehlung für das Rucksackgewicht: max. 10 kg. Tipp: Rucksack mit einem großen Müllbeutel auskleiden - schützt den Inhalt vor Nässe
□ Gletscherbrille bzw. gute Sonnenbrille
□ Wander- bzw. Trekkingstöcke (als Gehhilfe für steile Auf- und Abstiege oder bei rutschigen Wegstellen)
□ Trinkflasche (ca. 1,5 Liter) 
□ Taschenlampe (idealerweise Stirnlampe, Ersatzbatterien)
□ Rettungsdecke
□ Taschenmesser / Leatherman
□ Waschzeug, kleines Handtuch und Waschlappe
□ Ohrenstöpsel 
□ WC-Papier
□ Sonnenschutz/Lippenschutz (ausreichend und hoher Schutzfaktor!) 
□ Näh Set
□ Reserve Schuhbänder
□ Tourenverpflegung (Trockenfrüchte, Nüsse, etc.),
□ Innen-/Hüttenschlafsack

Tourenapotheke
Im eigenen Interesse sollte jeder Teilnehmer eine kleine persönliche Tourenapotheke mit etwa folgendem Inhalt mitnehmen:
□ Medikamente für Ihren individuellen Bedarf (bitte ausreichend mitnehmen!). 
□ Pinzette
□ Elastische Binde, Dreieckstuch, Kompressen, Pflaster, Wundklebestreifen, Hansaplast, Wundgaze
□ Hautdesinfektion, ev. Wasserdesinfektion
□ Durchfallmedikamente (Imodium)
□ Breitbandantibiotikum: mit dem Arzt besprechen
□ Augen-und Ohrentropfen (ev. mit Antibiotikazusatz)
□ Schmerzlindernde und fiebersenkende Mittel
□ Mittel gegen Erbrechen
□ Antiallergisches Mittel (Tabletten und Salbe/Creme)
□ Nasentropfen
□ Hustenmittel
□ Wund- und Heilsalbe

Ergänzend dazu hat der Bergwanderführer eine spezielle Bergapotheke mit. 

Sonstiges
□ Persönliche Dokumente, Alpenverein Mitgliedskarte 
□ Bargeld
□ Plastikbeutel (für die Wäsche und die Abfälle)

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