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u Häufig gestellte Fragen |
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Zu
meiner Person
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Ein
Bergwanderführer, was ist das?
•
Wie
wird man Bergwanderführer?
•
3
gute Gründe sich einen
Bergwanderführer zum Partner zu nehmen
•
Ausrüstungsliste für eine Ganztagswanderung
•
Ausrüstungsliste für eine mehrtägige Hüttenwanderung
•
Wie melde ich mich für einen Trekking an?
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• Zu meiner Person
Yannick LAFFRAT, 34 Jahre
alt, staatlich geprüfter Bergwanderführer seit 2007.
Ich habe 4 Jahre in Deutschland, 1 Jahr in Neu Kaledonien (Melanesien) und
Dschibuti gewohnt. Ich lebe und arbeite seit 1998 in Österreich.
Ich spreche deutsch, französisch und englisch fließend.
Web-Seite: 8 Monate und 8500 km auf dem Fahrrad durch
Asien:
http://patlaff.chez-alice.fr/
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• Ein Bergwanderführer, was ist das?
Ein Bergwanderführer ist ein Gebirgsprofi.
Als Bergwanderführer besitzt man ein staatliches Bergsteigerdiplom und hat sich eine entsprechende Ausbildung, sowohl auf fachlichem (Sicherheit, erste Hilfe, und - vor allem - der Organisation von Rettungsdiensten) als auch auf pädagogischen Gebiet (Erkundung und gute Kenntnis der Gebirgsregionen) angeeignet.
Das heißt, man ist sportlicher Pädagoge und somit in der Lage, jedem Publikum die Gebirgswelt näher
zu bringen und es vor Ort zu führen; ausgenommen sind Felsen- und Gletscherregionen.
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Wie wird man Bergwanderführer?
Hierfür muss man die
Gebirgswelt sehr genau kennen und auch körperlich entsprechende
Fähigkeiten mitbringen.
Dialog- und Kommunikationsfähigkeit sind hier ebenso essenziell, wie die
Fähigkeit sich persönlich zurückzunehmen.
In Frankreich wird die berufliche Ausübung mit der Verleihung eines
staatlichen Bergsteiger-Diploms und des „Bergwanderführer“-Titels
abgesegnet.
Um bei der Aufnahmeprüfung überhaupt antreten zu können, muss der Kandidat
belegen, dass er/sie bereits eine entsprechende Mindesterfahrung bezüglich
„Leben in den Bergen“ hinter sich hat und hierfür eine Liste mit bereits
absolvierten Bergwanderungen vorlegen (inklusive einer 4-tägigen
Expedition und 8 Wanderungen im Winter mit Schneeschuhen).
Die Aufnahmeprüfung setzt sich (unter anderem) aus 4 Auswahlprüfungen
zusammen:
• eine Wanderung mit Zeitlimit bei der eine 10 Kg schwere Rücksack
mitzutragen ist (8 Kg für die Frauen)
• einer Hinderniss Parcours (um zu zeigen, dass man auf
verschiedengestaltigem Gelände gut vorankommt)
• einer Orientierungslauf mit Zeitlimit
• einer Gespräch mit der Jury
Ungefähr 15 % der Kandidaten schaffen die Aufnahmeprüfung
Die Ausbildung dauert mindestens 18 Monate und beinhaltet:
• 3 Wochen theoretische und praktische Ausbildung bezüglich
Bergwanderungen (erste Hilfe, Sicherheit, Seilkunde, Physiologie,
Pädagogik, Fauna, Flora, Geologie, Wetterkunde, Orientierung, Buchhaltung,
Rechtsfragen, etc.); am Ende steht eine praktische, eine mündliche und
eine schriftliche Prüfung.
• 1 Praktikum im Sommer (mindestens 20 Wanderungen) im Beisein eines
Profis.
• 2 Wochen theoretische und praktische Ausbildung bezüglich
Winterwanderung mit Schneeschuhen (erste Hilfe, Sicherheit, Seilkunde,
Suchgänge nach Lawinenabgängen, der Bau von Schutzbehausungen, Fauna und
winterliche Umgebung, Orientierung/Navigation, etc.)
Die Abschlußprüfung beinhaltet:
• eine mündliche Disputation über die wissenschaftliche Arbeit und einen
Bericht über die während der Ausbildung erworbene Praxis.
• eine Prüfung über das Thema „Sicherheit“
• eine pädagogische Prüfung vor Ort
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3 gute Gründe
sich einen Bergwanderführer zum Partner zu nehmen
Der Bergwanderführer
bringt die nötige Qualifikation mit, um Wanderungen, sowohl auf als auch
abseits der vorgegebenen Wanderwege zu betreuen; egal bis in welche Höhen.
Einziges Limit: er darf nicht bis auf die Gletscher oder Felswände
vordringen.
Für winterliche Bedingungen ist er berechtigt, Gruppen mit Schneeschuhen
im mittleren Gebirgsgelände zu führen.
•
Sicherheit:
die Sicherheit der Gruppe ist oberstes Gebot. Er ist verpflichtet, diese
zu gewährleisten, indem er Routen auswählt, welche den körperlichen
Gegebenheiten und den Erwartungen der Kunden entsprechen.
Seine Kenntnisse bezüglich Orientierung, Meteorologie, Niveauunterschiede
und erste Hilfe und der Organisation von Hilfsleistungen erlauben es ihm
sich an alle denkbaren Situationen anzupassen.
•
Vergnügen
und Entdeckung:
er betreut
diese Aktivitäten indem er seine Kenntnisse bezüglich der Bergwelt mit
anderen teilt: seine Aufgabe besteht auch darin, Ihnen die Gebirgsmassive
und die Reichtümer des Natur- (Fauna, Flora, Geologie, etc.) wie auch des
Menschenerbes bzw. die Vielgestaltigkeit der Landschaften näher zu bringen.
Bei Wanderungen können sämtliche allgemeinen Themen im Zusammenhang mit
der Gebirgswelt angesprochen werden, man kann diese auf der/dem Site
besuchen und direkt in der Natur beobachten.
•
Organisation & Logistik: Sie
haben wenig Zeit und wollen sich Planung, Organisation und Durchführung
von einem Fachmann abnehmen lassen.
Wanderungen mit einem Bergwanderführer bedeuten nicht nur, dass sämtliche
Fragen bezüglich Sicherheit und Logistik „abgehandelt“ werden (Auswahl der
Strecke, Einteilen von Zeit und Kraft), es heißt auch und vor allem, dass
man mit einem Gesprächspartner auf einer Wellenlänge liegt, welcher mit
Ihnen gemeinsam einen Blick auf die Berge und, in diesem Zusammenhang, den
großen Problembereich „Umwelt“ wirft.
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Ausrüstungsliste für eine Ganztagswanderung
□
Tages-Rücksack (30-40 Liter)
□
Berg- oder Wanderschuhe, Wasser abweisend (keine Laufschuhe!)
□
Funktionelle Kleidung nach dem Schichtprinzip: atmungsaktiv, schnell
trocknend, wärmend (=Fleece Jacke)
□
Überkleidung für Schlechtwetter: Regenjacke
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Kopfbedeckung
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Sonnenbrille
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Sonnencreme
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Ersatz T-shirt
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Persönliche Medikationen
□
Proviant und Getränke
□
Wanderstöcke (verstellbare Teleskopstöcke mit kleinen Tellern)
Zusätzliche
Ausrüstung für
Schneeschuhwanderungen:
□ Gefütterte
Schuhe
□ Schneeschuhe
□ Gamaschen
□ Teleskopskistöcke mit großen Tellern
□ Lawinenschaufel
□ LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät)
Spezielles
technisches Material wird jeweils auf dem Detailprogramm aufgeführt!
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• Ausrüstungsliste für eine mehrtägige Hüttenwanderung im Sommer
Ersuchen Sie das Gepäck so klein und leicht (Rücksack < 8 - 10 kg) wie
möglich zu halten.
Bekleidung
Das Wetter in den Berge ist kaum vorhersagbar. Wie überall im Gebirge sind
Schwankungen und Wetterstürze möglich. Daher sollten Sie sowohl für
sonnige, heiße Tage als auch für kaltes Regenwetter bis hin zu
Schneefällen ausgerüstet sein.
□ Kopfbedeckung (Baseball-Kappe/Hut als Sonnenschutz)
□ Mütze
□ Handschuhe (dick und dünn)
□ T-shirts
□ Warmer Pullover/Fleece Jacke
□ 1 oder 2 Trekkinghosen
□ Wasserdichte oder wasserabweisende, atmungsaktive Regenbekleidung (=
Gore-Tex Jacke)
□ Überhose (wind- und wasserdicht)
□ Reserve Unterwäsche
□ Wandersocken
□ Stabile, wasserdichte Wanderschuhe mit guter Profilsohle
Sonstige
Ausrüstung
□ Trekkingrücksack (50 bis 70 Liter) mit Rucksackhülle. Empfehlung für das
Rucksackgewicht: max. 10 kg. Tipp: Rucksack mit einem großen Müllbeutel
auskleiden - schützt den Inhalt vor Nässe
□ Gletscherbrille bzw. gute Sonnenbrille
□ Wander- bzw. Trekkingstöcke (als Gehhilfe für steile Auf- und Abstiege
oder bei rutschigen Wegstellen)
□ Trinkflasche (ca. 1,5 Liter)
□ Taschenlampe (idealerweise Stirnlampe, Ersatzbatterien)
□ Rettungsdecke
□ Taschenmesser / Leatherman
□ Waschzeug, kleines Handtuch und Waschlappe
□ Ohrenstöpsel
□ WC-Papier
□ Sonnenschutz/Lippenschutz (ausreichend und hoher Schutzfaktor!)
□ Näh Set
□ Reserve Schuhbänder
□ Tourenverpflegung (Trockenfrüchte, Nüsse, etc.),
□ Innen-/Hüttenschlafsack
Tourenapotheke
Im eigenen Interesse sollte jeder Teilnehmer eine kleine persönliche
Tourenapotheke mit etwa folgendem Inhalt mitnehmen:
□ Medikamente für Ihren individuellen Bedarf (bitte ausreichend mitnehmen!).
□ Pinzette
□ Elastische Binde, Dreieckstuch, Kompressen, Pflaster, Wundklebestreifen,
Hansaplast, Wundgaze
□ Hautdesinfektion, ev. Wasserdesinfektion
□ Durchfallmedikamente (Imodium)
□ Breitbandantibiotikum: mit dem Arzt besprechen
□ Augen-und Ohrentropfen (ev. mit Antibiotikazusatz)
□ Schmerzlindernde und fiebersenkende Mittel
□ Mittel gegen Erbrechen
□ Antiallergisches Mittel (Tabletten und Salbe/Creme)
□ Nasentropfen
□ Hustenmittel
□ Wund- und Heilsalbe
Ergänzend dazu hat der Bergwanderführer eine spezielle Bergapotheke mit.
Sonstiges
□ Persönliche Dokumente, Alpenverein Mitgliedskarte
□ Bargeld
□ Plastikbeutel (für die Wäsche und die Abfälle)
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• Anmeldung (Trekking)
1. Informieren Sie sich über den Tour
• Lesen Sie bitte das Informationsblatt des gewünschtes Touren sowie die
Geschäftsbedingungen.
2. Buchung
• Ihr Tour buchen Sie bitte schriftlich (mittels
Anmeldeformular) so früh als möglich. Anmeldeschluss ist 4 Wochen vor dem Termin.
• Die Anmeldung wird von mir schriftlich bestätigt und gilt dann als
verbindlich.
3. Zahlung
• Nach Übersendung der Buchungsbestätigung bitte ich um eine Anzahlung in
der Höhe von 50 % des Tourpreises.
• Die Restzahlung bitte bei Vorlage der Endabrechnung (etwa 3 Wochen
vor dem Termin). Bezahlung mittels Bankomat- oder Kreditkarte ist
nicht möglich.
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Wien - Österreich | Tel.: + 43 681 10 64 08 28 |
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